Pantera

Alternatronic

Parkrocker
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TheEmperor

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...und danach machen wir bitte direkt bei Kontra K weiter! Es braucht nur influencer die laut genug pöbeln sodass die Hosen es hören! Als hätte es den Veranstalter ansonsten gejuckt wenn die Hosen nicht mit Absagegedanken gespielt/gedroht hätten...

gibt es dafür eigentlich irgendwelche Glaubwürdigen Quellen und Beweise?

Freds Ex Frau war von der krim, fühlte sich aber scheinbar als Russin, daher evtl. seine damalige Haltung. Das Plakat wurde auch nciht in der Krim hochgehalten sondern auf irgendeinem konzert in Russland und sah aus als hätte es jemand aus dem Publikum gemacht.
Zu den geheimen Krim Konzerten habe ich rein gar nichts gefunden außer dem wort "angeblich"
 
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seb

Parkrocker
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Das geteilte Bild zur Krim ist kein Fake. Und ja, es gibt Belege dafür, dass Fred Durst auf die Krim ziehen wollte um Propagandafilme zu drehen - dazu beigetragen hat sicher auch seine Ex-Frau. Distanziert hat er sich jedoch meines Wissens nie davon.
 

Snakecharmer22

Parkrocker
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Kann die Entscheidung nachvollziehen, sie ist aber völlig inkonsequent. Jetzt müssen die Veranstalter irgendwie rechtfertige, wie sie dann Limp Bizkit im Line Up behalten können: Und die Aussagen / Auftritte von Fred Durst halte ich schon für ähnlich schlimm wie die von Anselmo. Mindestens. https://twitter.com/VikaSirko/status/1610744067578597392

Vergleich hinkt schon etwas. Zwischen Hitlergruß und White Power auf der Bühne und den verwirrten (aber Verfassungskonformen bzw strafrechtlich irrelevanten) Ansichten eines abgehalfterten 90er Stars liegen schon Welten.

Aber es zeigt auch, in welche Richtung man sich bewegt, wenn man solche Fässer aufmacht und ich hoffe, dass die Veranstalter dann auch die Konsequenz haben künftig solche Figuren wie Gzuz, 187, Rin und das ganze Sexismuspack nicht mehr zu buchen.

Ich glaube auch, dass die Toten Hosen dieses Fass lieber zugelassen hätten, aber man sah sich halt nach diversen Kommentaren des eigenen Lagers und Statements von linksradikalen Organisationen wie Bündnis Nazistop dazu genötigt, Farbe zu bekennen. Ich fand die schriftlichen Statements der Hosen auch glaubwürdig und mutig, sich erst mal gegen einen Großteil der eigenen Fanbase zu stellen, aber im Endeffekt war dieses Eisen dann eben auch dem Veranstalter zu heiß.
 
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seb

Parkrocker
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Damals waren die Ansichten vielleicht verfassungskonform (obwohl Russland den Krieg schon begonnen und die Krim annektiert hatte), heute wären sie aber zumindest strafrechtlich relevant - bspw. wenn es um die Befürwortung eines Angriffkriegs geht (Paragraf 140 des Strafgesetzbuchs stellt das Belohnen und Billigen von Straftaten unter Strafe). Jaja Details, aber schon wichtig finde ich. Beides hat jedenfalls imo auf einem Festival nix zu suchen.
 

hoppel-poppel

Parkrocker
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Uff, schwieriges Thema. Es gibt mit Sicherheit keine Entschuldigung für den Hitlergruß und rassistische Aussagen. Mein Problem ist eher dass die nächste Generation schon sehr locker damit umgeht. Da erzählen sich zwei Jugendliche im Bus einen Witz über ein KZ - fraglich ob sie sich bewusst sind was sie da tun. Als ich sie darauf angesprochen habe waren sie durchaus betroffen, versicherten aber sofort sie wären nicht ausländerfeindlich. Zwei Tage später war ich bei einer Aufführung der Rocky Horror Pictures Show und Dr. Everett imitierte nicht nur durch den Oberlippenbart und den Scheitel sondern auch durch die Sprechweise eindeutig Hitler, da war die rechte Hand nicht mehr nötig. Fand jeder super lustig. Mindestens fünf Comedians hab ich schon gesehen die es auch in ihr Programm eingebaut haben.
Nun die Frage, ist das dann okay? Zum Teil wird mit der Thematik schon sehr locker umgegangen, die beiden im Bus haben mich dann aber auch gefragt warum sie sich ständig schuldig fühlen müssen, für das sie nichts dafür können.
Und warum buche ich eine Band denn eigentlich trotz der Vorwürfe, ist ein Verhalten erst dann fraglich wenn andere es zum Thema machen?
Grundsätzlich finde ich jeder muss für sich selbst seinen Weg finden damit umzugehen. Solange es nicht akzeptabel wird die Hand zum Gruß zu erheben und Parolen zu verkünden.
Einer der Comedians hat das übrigens gemacht und weil es halt ein Stilmittel war, war es dann auch okay.......
 

Alphawolf

Schnauzer-Andi
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Mos Eisley
Ich hab mir jetzt mal zwei Tage Zeit genommen, weil ich das nicht emotionalisiert angehen wollte. Dass Pantera für mich seit vielen Jahren eine wichtige Band sind, ist dem Thread genauso zu entnehmen wie die Tatsache, dass ich nicht ausschließlich voller Vorfreude bin, sondern das ganze Projekt Reunion trotz allem skeptisch beäuge. Dass die Band mir so viel bedeutet, sorgt hoffentlich nicht dafür, dass mir in der Folge irgendeine emotionale Befangenheit unterstellt wird.

- Ich hatte und habe großes Verständnis für jeden, der der Meinung war und ist, jemand mit einer solchen Vorgeschichte sollte nicht auf ein Festival eingeladen werden. Und zwar ganz unabhängig vom geschichtsträchtigen Ort. Jemanden, der im Suff Den Arm hebt und White Power schreit, auf keiner Festivalbühne zu dulden, ist vollkommen legitim. Das hat auch nichts mit einer wie auch immer gearteten Cancel Culture zu tun. Play stupid games, win stupid prices. Das war auch schon so, bevor die neue Rechte sich dafür einen Kampfbegriff zurechtgelegt hat. Diese Meinung kann man meines Erachtens nach sogar vertreten, wenn man vom einmaligen Fehltritt eines geläuterten Phil Anselmo, dem keine Ideologie zugrunde liegt, ausgeht.

- Wie bereits im Thread dargelegt, ist es aber auch legitim, Phil Anselmo seine Entschuldigung und Distanzierungen zu glauben. Es war wie erläutert ein langer Prozess, in dem sich mit Hilfe zahlreicher kritischer Szene Medien eine Meinung gebildet werden konnte. Ferner gab und gibt es einige eindeutig links zu verortende Musiker wie etwa Phil Rind von Sacred Reich oder auch die von den Hosen in ihrem ersten, meines Erachtens nach sehr guten, Post angesprochenen Napalm Death oder Bad Religion. Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass man deswegen Phil Anselmo Absolution erteilen muss und alles andere falsch ist (s. o.). Aber es sollte für jene, die sich mit Pantera und speziell Phil Anselmo bis dato nicht auseinandergesetzt haben, als wertvoller Hinweis gelten, um der Debatte ausgewogen und informiert begegnen zu können.

- Beim Veranstalter ist man zum 10.01. augenscheinlich zu einem ähnlichen Standpunkt gelangt wie ich. Sehr positiv dabei fand ich, dass man die Debatte nicht unkontrolliert hat nebenherlaufen lassen, sondern dass man anerkannt hat, dass da was passiert, was die Menschen beschäftigt. Man hat sich positioniert und ich war zufrieden damit. Es hätte mich vermutlich immens gestört, wäre der Veranstalter zu diesem Zeitpunkt zu einem anderen Ergebnis gekommen und hätte Pantera ausgeladen, aber ich hätte es mindestens als klare Positionierung respektiert.

- Am 18.01. kam dann das Statement der Hosen, das ich ebenfalls wirklich gut fand. Weil sie anerkannt haben, dass sie offensichtlich noch nicht genug über den Sachverhalt wissen, um eine klare Haltung einnehmen zu können und sich dabei auf diejenigen verlassen, die es anscheinend schon besser können, ohne dabei die berechtigten Sorgen der Fans zu vernachlässigen. Etwas, was andere "Big Player" der Debatte, wie etwa Jasmina Kuhnke (Quattromilf), deren Aktivismus ich normalerweise sehr schätze, meiner Meinung nach nicht geschafft haben. Es gibt viele politisch klar links zu verortende Szenemedien wie das Deaf Forever oder ebenso klar links zu verordnende Musiker wie Mille Petrozza von Kreator (die ihrerseits bald mit Pantera Bühnen teilen werden), die man sich in dieser Debatte hätte zur Seite holen können und in meinen Augen auch müssen. Auf deren Wissen hat man aber verzichtet, und das kritisiere ich scharf.

- Genauso kritisiere ich das zurückrudernde zweite Statement der Hosen wenige Tage später. Ich weiß nicht, was für Informationen die Hosen innerhalb von zwei Tagen meinen gewonnen zu haben, die sie vorher, als sie ein gedankenvolles und bemühtes erstes Statement abgegeben haben, noch nicht hatten. Innerhalb eines so kurzen Zeitraums schon zu wackeln finde ich unglücklich, weil es in meinen Augen entweder dafür spricht, dass man das erste Statement abgegeben hat, ohne genug Informationen zu haben, oder aber das zweite aufgesetzt hat, weil das Feedback auf das erste zu negativ war. Die beiden Statements passen für mich jedenfalls nicht zusammen. Mit dem zweiten Statement war aber eigentlich schon klar, wie das alles ausgehen wird.

- Dann ist es dem Veranstalter auf die eine oder andere Art und Weise ans Geld gegangen und nicht mal zwei Wochen nach einer klaren Positionierung passiert das Gegenteil dessen, wofür man eigentlich stehen wollte. Eine vollkommen amateurhafte Außendarstellung und eine Inkonsequenz, die fernab des Inhalts der Debatte geradezu betroffen macht, weil das alles dermaßen unbeholfen gehandhabt worden ist.

- Jetzt kommen wir an den Punkt, der mich massiv nervt. Wir haben nun eine Band aus dem Line-Up entfernt, zu der man geteilter Meinung war. Und im Endeffekt hat der Ober den Unter gestochen und ein Künstler, der mit Hitlergruß und White Power Ausruf im Suff auf der Bühne auffällig geworden ist, darf nicht auf dem Reichsparteitagsgelände auftreten. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Phil Anselmo klar und glaubhaft dargelegt hat, dass er kein Rassist ist, aber wie eingangs erwähnt, muss man diese Meinung nicht teilen und selbst wenn man sie teilt, kann man diese Entscheidung trotzdem befürworten. Während jemand mit dieser Vorgeschichte vom Festival fliegt, ist mit Kontra K jemand, der nicht nur bekanntermaßen mit klar erkennbaren Nazis befreundet ist, sondern zu diesen auch noch Geschäftsbeziehungen pflegt, nicht nur weiterhin Teil des Billings, sondern nie Gegenstand einer Debatte gewesen. So jemand hat auf einem Festival mindestens genauso wenig verloren wie Phil Anselmo. In meinen Augen sogar bedeutend weniger. Dass entgegen meiner vollmundigen Prognosen nun doch nicht Metallica der letzte Headliner geworden sind, verhindert derweil, dass man sich darüber unterhalten müsste, dass es ein Foto von zwei Bandmitgliedern dieses seit Jahrzehnten etablierten RiP/RaR Stammgastes gibt, auf dem diese den Hitlergruß zeigen. Nicht etwa aus Ideologie, sondern weil sie jung und dumm waren und das Glück hatten, dass es zu einer Zeit entstanden ist, in dem noch nicht jeder eine (Video-)Kamera in der Hosentasche hatte. Ansonsten müssten wir uns die Frage stellen, ob wir es akzeptieren, dass jemand jung und dumm so etwas tut, während wir es nicht akzeptieren, dass jemand alt und besoffen das tut, und wenn ja, warum eigentlich. Dass es Metallica gar nicht braucht, um hier endgültig nichts mehr zu verstehen, schafft dann die heute erfolgte Bestätigung von Five Finger Death Punch, deren Mitglieder sich teilweise dadurch auszeichnen, den Sturm auf das Kapitol befürwortet zu haben und in Musikvideos mit eindeutig rechter Symbolik aufgefallen zu sein. Und zwar nicht besoffen in einer impulsiven Situation vor sieben Jahren, sondern im Zuge minutiös geplanter Promo- und Marketingmaßnahmen. Wie kann man es mit dem eigenen Gewissen vereinbaren, gegen Pantera auf dem Festival gewesen zu sein, aber kein Problem mit FFDP oder Kontra K zu haben?

- Diese Inkonsequenz ist es, was mir an dieser ganzen Angelegenheit wirklich im Magen liegt. Ich begrüße es, dass Rock im Park endlich als Festival angesehen werden kann, das sich positioniert. Aber dann solle s sich auch positionieren. Und nicht so eine inkonsequente Scheiße machen. Wem muss ich eine empörte Mail schreiben, damit meine Probleme mit diesen Acts genauso ernst genommen werden, wie die Probleme anderer Personen mit Pantera?

Ich weiß nicht, wie ich die Angelegenheit für mich bewerten würde, hätte es nun eine Band erwischt, die mir scheißegal ist. Vielleicht wäre es mir egal. Mindestens hätte ich mir wohl keine Stunde Zeit genommen, so einen Post auszuarbeiten. So ehrlich muss man sein. Ich weiß es schlichtweg nicht. Ich werde jetzt hier auch keinen Dramatic Exit hinlegen, dem Festival nur das schlechteste wünschen und mich für alle Zeiten nicht mehr mit Rock im Park versöhnen. Aber auf absehbare Zeit hat mich das Festival damit verloren. Das finde ich massiv schade, weil ich unglaublich viele unglaublich schöne Erinnerungen mit dem Festival verbinde. Aber vor einer Bühne, auf der der (vermeintliche) Rassismus des einen geduldet wird, während der (vermeintliche) Rassismus des anderen zur Streichung einer Band führt, zu feiern, würde sich für mich falsch anfühlen. Und ich will mich nicht über die Inkonsequenz des einen aufregen, während ich mir mit meiner eigenen Inkonsequenz ein lockeres Wochenende mache.
 

parkrocker92

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Insgesamt gutes Statment @Alphawolf auch wenn wir da unterschiedlicher Meinung sind am Ende.

Nur den folgenden Punkt find ich n bisschen schwach:
Wie kann man es mit dem eigenen Gewissen vereinbaren, gegen Pantera auf dem Festival gewesen zu sein, aber kein Problem mit FFDP oder Kontra K zu haben?
Und vorab, klar ist es inkonsequent vom Veranstalter Kontra K und FFDP weiterhin im Billing zu haben. Aber die beiden anzuführen nur um zeigen "schaut mal gegenüber den beiden anderen ist Pantera gar nicht so schlimm" ist halt wenig zielführend. Ebenso, finde ich, kann man nicht immer erwarten dass andere sich um alle Probleme kümmern (vllt auch weil viele sie gar nicht kennen). Wenns dich wirklich stört dass die dabei sind solltest du vllt. anfangen die Veranstalter (und evtl. auch die Öffentlichkeit) darauf aufmerksam zu machen bzw. überhaupt erstmal aufzuklären was da im Argen liegt. Das wusste ich z.B. vor den Posts hier im Forum nicht (mehr). Also schreib die empörte Mail, ich unterzeichne gerne mit ;)
 

guitarslammer

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Persönlich hätte ich mich über Pantera gefreut, generell ist es eine interessante Frage, inwiefern man Künstler und Musik trennen kann, das gleiche Problem hab ich ja mit so manchen Aussagen von Roger Waters auch, bin aber am Ende viel zu sehr Fan der Musik. Aber am Ende ist das ne Debatte, die keinen Konsens erzeugen wird, sondern bestenfalls ein friedliches "agree to disagree".

Diese Inkonsequenz, wie von @Alphawolf angemerkt, stört mich auch. Ich kanns nachvollziehen, dass Pantera, bzw. Phil Anselmo nicht gern gesehen wird, aber dann bitte konsequent bei den anderen Künstlern seitens Dreamhaus auch mal nachbohren...so ist das nichts halbes und nichts ganzes. Wie schon xfach gelesen: man hätte Pantera einfach nicht einladen sollen, jetzt mit 5FDP zu kommen, ist natürlich Comedy sondergleichen. Bis vor kurzem waren mir diese ganzen Vorfälle auch nicht bekannt. Ich verstehe auch nicht, wieso man beim Booking nicht generell sensibler ist. Man kennt doch sein Publikum? Oder recherchiert man hier schlichtweg nicht, sondern geht nur nach Gesichtspunkten wie Chartplatzierungen oder Spotify-Streams? Mal davon abgesehen, ist das Booking doch sicher schon länger safe, man hat halt nur jetzt bestätigt. Da hätte man nach der Absage doch mal checken können, wie es um die Künstler steht, die wir in der nächsten Welle bestätigen... Mindestens leichtsinnig.
 

Snakecharmer22

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In den linksgrünen Hochburgen Berlin und Hamburg auch nur noch ne Frage der Zeit.
Karten für Prag wurden geordert, mal sehen ob die standhalten.
 

McLeo

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In den linksgrünen Hochburgen Berlin und Hamburg auch nur noch ne Frage der Zeit.
Karten für Prag wurden geordert, mal sehen ob die standhalten.

Kannst du dir diese doofen Kampfbegriffe wie linksgrün nicht sparen? Fehlt nur noch, dass versifft auch noch dazu kommt.

Der Parkrocker kommt wunderbar ohne diese Ausdrücke klar und sie helfen auch der Diskussion überhaupt nicht weiter, außer dass du klar machst, was du von Grünen und Linken (wen meinst du damit eigentlich? Alles links der Werteunion? Die Linke? Die Antifa?) hältst.

Muss doch nicht sein...
 

McLeo

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3 lost, 16 going... da müsste noch viel passieren.

Kommt drauf an, wie die Tour kalkuliert ist. Wo der break even liegt, weiß aber natürlich nur das Management.

Zur Diskussion selbst hat @Alphawolf schon viel gesagt. Man kann da beide Positionen einnehmen. Für mich fühlt es sich gut an, dass Anselmo keine Bühne auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände bekommt.

Darüber hinaus ist mir die Band allerdings auch vollkommen egal, das macht die Positionierung naturgemäß einfacher.

Wer das mit Anselmo ausblenden kann, soll vor der Bühne glücklich werden und das ist ernsthaft und ehrlich völlig wertfrei gemeint.
 

Locust

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Finde ich ein sehr guten post von @Alphawolf

Vom Veranstalter ist das inkonsequent ja, aber ich verstehe auch dass sie einen massiv wirtschaftlichen Schaden abwenden müssen, wenn DTH ihnen quasi die Pistole auf die Brust setzt. Sie hatten sich ja positioniert.


Ich finde hier beide Entscheidungen legitim, aber dass sich DTH instrumentalisieren lies ist fatal und fängt man nicht mehr auf. Bezeichnend wäre wenn jetzt 5FDP vor ihnen spielen.
Das erste Statement von DTH von ich auch noch prima. Ich würde auch mal gerne von DTH hören wie sie mehrfach stillschweigend im Line Up mit Metallica stehen konnten….
Ist halt ein ganz anderes Kaliber…
Hier Richter zu spielen ist ein heisses Eisen, v.a.
auf Basis von Insta Kommentaren.

Ich bin da Zwiegespalten. Das man einen Nazi keine Bühne geben darf ist klar. Das man aber ein lebenslanges Berufsverbot fordert für einen der im Suff ein Fehler gemacht hat für den er sich entschuldigt hat geht mir entschieden zu weit.

Schön wäre gewesen wenn man das ganze sachlicher angegangen wäre und man ein Statement abgegeben hätte durch die Anzahl besucher vor der Bühne.

So wie sich das aber hochgeschaukelt hat ist es so wohl besser, weil auf diskussion und streit auf dem gelände unterm publikum hab ich so garkein bock.


PS: weiss jemand ob Down 22 in Deutschland gespielt hat? Die waren zumindest unterwegs zB. Hellfest
 
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